PBT – Öffi-Erfahrungen (pbt.zisco.at)
Lokal auf der LXC einrichten
cd /opt/pbt # oder wohin du die Dateien kopierst
python3 -m venv venv
source venv/bin/activate
pip install -r requirements.txt
export PBT_DATABASE_URL="postgresql://pbt_app:DEIN_PASSWORT@<postgres-ip-oder-hostname>/pbt"
export PBT_SECRET_KEY="ein-langer-zufaelliger-string"
python app.py # Testlauf auf Port 5000
Beim ersten Start legt die App die Tabellen (users, trips, stops) automatisch per
db.create_all() an – dafür braucht der User pbt_app CREATE-Rechte in der DB
(sollte durch GRANT ALL PRIVILEGES ON DATABASE pbt TO pbt_app; bereits gegeben sein).
Haltestellen-Lookup
Die Felder „Von" und „Nach" haben eine Autovervollständigung aus allen
österreichischen Haltestellen. Die Daten stammen aus OpenStreetMap
(© OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL) und liegen als Snapshot im Repo
(data/stops_at.csv.gz, ~37 000 Haltestellen).
Zusätzlich ist pro Haltestelle die Menge der Linien hinterlegt (aus den
OSM-route-Relationen, ~87 % der Halte). Das Feld „Linie" schlägt daraus die
Linien vor, die an den gewählten Halten verkehren, und füllt sich selbst aus,
wenn nur eine Linie in Frage kommt. Freitext bleibt immer möglich.
Nach dem Anlegen der Tabellen den Snapshot in die DB laden:
flask import-stops # FLASK_APP=app.py bzw. im Projektverzeichnis
Der Import ist idempotent (Upsert) und braucht kein Internet. Im Produktivbetrieb
übernimmt das die Unit pbt-import-stops.service (wird bei jedem Deploy
angestoßen, s. u.).
Snapshot neu von OpenStreetMap holen (Halte + Linien, ~5 min, braucht Netzugang und ~1 GB RAM):
python scripts/fetch_stops.py # überschreibt data/stops_at.csv.gz
flask import-stops
Kartenvorschau (optional, standardmäßig aus)
Trip-Formular und „Meine Fahrten" können eine kleine Leaflet/OSM-Karte mit den gewählten Halten zeigen (Luftlinie, keine echte Streckenführung – dafür fehlen uns die Routengeometrien). Standardmäßig aus, da das ohne echte Strecken wenig Mehrwert bringt. Aktivieren mit:
export PBT_SHOW_MAP=true
bzw. in /etc/pbt/pbt.env die Zeile PBT_SHOW_MAP=true setzen (s. u.).
Produktivbetrieb mit systemd + Gunicorn
- Projekt nach
/opt/pbtkopieren, virtuelle Umgebung dort anlegen (s. oben). - Secrets anlegen (nicht im Repo):
sudo install -d -m 750 -o root -g root /etc/pbt sudo cp /opt/pbt/pbt.env.example /etc/pbt/pbt.env sudo chmod 640 /etc/pbt/pbt.env sudo $EDITOR /etc/pbt/pbt.env # echte PBT_DATABASE_URL + PBT_SECRET_KEY - Beide Units installieren (lesen
/etc/pbt/pbt.env):Die App lauscht dann intern aufsudo cp /opt/pbt/pbt.service /opt/pbt/pbt-import-stops.service /etc/systemd/system/ sudo systemctl daemon-reload sudo systemctl enable --now pbt sudo systemctl start pbt-import-stops.service # Haltestellen laden systemctl status pbt127.0.0.1:8000. - Damit der Deploy-User (
deploy) beim CI-Deploy neu starten und den Haltestellen-Import anstoßen darf, in/etc/sudoers.d/pbt-deploy:Der Import selbst läuft alsdeploy ALL=(root) NOPASSWD: /usr/bin/systemctl restart pbt, /usr/bin/systemctl start pbt-import-stops.servicewww-dataund bekommt die DB-URL aus/etc/pbt/pbt.env– die Credentials liegen nie beim Deploy-User.
Caddy-Eintrag
In der Caddy-LXC in der Caddyfile ergänzen:
pbt.zisco.at {
reverse_proxy 10.10.10.24:8000
}
(IP durch die tatsächliche Adresse der pbt-LXC ersetzen.) Danach:
systemctl reload caddy
Caddy holt sich das TLS-Zertifikat für pbt.zisco.at automatisch über Let's Encrypt,
sofern die Domain öffentlich auf die Caddy-LXC zeigt.